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Es beginnt. Nur 150 m. Joggen - sprinten - joggen - sprinten... geht es mir immer wieder durch den Kopf. Ich bin schon jetzt k.o. und der Aufstieg hat noch nicht einmal begonnen. Ich erreiche den Eingang zum Treppenhaus und fühle mich als hätte ich alles schon hinter mir. Die ersten Stufen, geschafft. Etage 0 erreicht. Jetzt geht’s los. Die Beine werden schwer und ich bin erst in Etage 3. Ich gebe das Rennen auf und entscheide mich für schnelles Laufen. Das muss dieses mal reichen, mehr Puste habe ich einfach nicht. Etage 5 und immer noch keine Sanitäter zu sehen, bis jetzt waren alle Etagen unbesetzt, bestimmt herrscht dieses Mal Personalmangel. Aufgeben geht also nicht, ich müsste sowieso noch bis zur nächsten besetzten Etage. Etage 6 – endlich ein paar Menschen und frische Luft zieht durch den Aufgang. Nach und nach wird die letzte Kraft aus meinen Armen gesaugt. Immer zwei Stufen auf einmal (die sind hier irgendwie sehr flach) und dabei fleißig mit den Armen weiter hochziehen; Stufe für Stufe - Etage für Etage. Die Lunge brennt immer mehr. Ich keuche. Etage 17: „Alles in Ordnung?“ Ich versuche ein „Ja.“ zu stammeln und bekomme ein motivierendes „Sind ja nur noch 7 Etagen.“ als Belohnung. Nur noch 7. Immerhin. Jetzt lohnt sich das Aufgeben auch nicht mehr. Die letzten zwei Etagen, ich höre jemanden meinen Namen rufen und versuche die letzten Reserven in einen Schlussspurt zu investieren. Oben angekommen sacke ich zusammen. Tolles Gefühl es geschafft zu haben. Aber Scheissgefühl als mich jetzt der Reizhusten übefällt, so als wollte meine Lunge mich mal kurz persönlich begrüßen. Ich bleibe sitzen und warte auf die nächsten Starter. In der Hand mein stilles Wasser – der wirklich einzige Moment in dem ich überhaupt in der Lage bin stilles Wasser zu trinken. Schluck für Schluck gegen den Husten und das Brennen, doch das wird alles nur noch schlimmer.

Die Zeit ist mit 4:18,00 min eigentlich miserabel. Von Jahr zu Jahr bin ich schlechter geworden, dieses Jahr sogar noch 20 Sekunden langsamer als letztes und dann erstmals auch noch mehr als 4 Minuten. So ein Mist. Okay, mein Ziel war es oben anzukommen, aber im Nachhinein wünsche ich mir doch mehr.Doch das war nicht möglich, ich habe es ja selbst gespürt.

Wieder unten angekommen, stehen immer noch ein paar Starter am Start. Viele von ihnen waren schon mehrmals dabei. Die Frauen sind wieder nur mager besetzt, 8 Starterinnen. Ich beobachte meine Konkurrentinnen und stelle fest, dass viele von ihnen älter sind als ich. Sie verdienen eine Menge Respekt, ebenso wie der 76-jährige Herr, der kurz nach mir startete, von zwei Leuten nach ihm sogar überholt wurde, aber das Wichtigste für ihn: auch er hat es bis nach ganz oben geschafft. Ein Mädchen trägt eine „Landesmeister 07/08“-Jacke. Sie spielt Handball und sieht gut durch trainiert aus. Ich halte sie für fit. Die könnte sich den Pokal schnappen denke ich. Doch am Ende hat der Eindruck getäuscht sie schafft es nicht als Schnellste, völlig unerwartet wird meine Name aufgerufen und ich halte mit dieser miserablen Zeit den Pokal und den Präsentkorb in der Hand.

Jiheah! (Scheiß Reizhusten...)

Trotzdem komisch... mit der Zeit... Irgendwie fühle ich mich nicht als Gewinner. Denn eigentlich kann ich nur von Glück reden, dass die anderen noch schlechter drauf waren als ich.

Nächstes Jahr wird trainiert und zwar richtig und dann hole ich mir auch nicht 4 Wochen vorher eine Knochenhautentzündung, die mir meine Jogging-Pläne durchkreuzt.

29.8.09 15:16


Aus und vorbei!

Erst ein Surren, dann ein Zischen und ein kurzes Peng. Aus und vorbei: Bild aus, Ton weg. Unser Fernseher hat endgültig seinen Geist aufgegeben und ich war froh, dass er mir nach seinem schon mehr als ein Jahr andauerndem Überlebenskampf am Ende kein Feuerwerk in Form einer Explosion bot. Wann genau sich seine Altersschwäche bemerkbar machte – immerhin zählte er 19 Lenze - weiß ich gar nicht mehr genau. Sicher ist nur, dass wir auch letztes Jahr bei der Fussball-WM schon öfter Bildausfall hatten, jedoch durch die Reporterstimmen nichts Wesentliches verpassten (Oder gab es da doch mal ein Tor, dass wir nicht sehen konnten?) Seine Pausen mal länger mal kürzer, sogar mal einen Monat ohne Bildausfall. Doch seit Mittwoch geht nun nichts mehr. Da hab ich mich gefreut nach fast 12 Monaten größtenteils TV-losem Leben mich einfach nur mal vom mehr oder weniger gutem Programm einlullen zu lassen und nun ist mein Plan zu Grunde gegangen.

Aber eigentlich gibt es ja genügend Dinge die ich stattdessen tun kann und schließlich habe ich die letzten Monate ja auch prima überstanden. Lesen (Ich sollte meinen Lesestoff mal wieder auffüllen... Hat jemand einen guten Vorschlag?), meine neue CD genießen (Ehrlich gesagt kann ich mich nicht mehr daran erinnern, wann ich das letzte Mal eine CD für mich gekauft habe, geschweige denn, welche das war...), schwimmen (Helenewasser ist so traumhaft klar! Schwimmhallenwasser natürlich auch...), raus gehen und den Tag genießen oder einfach meine paradiesischen Reportagen am PC verfolgen, so lange sie denn da noch ausgestrahlt werden...

Und nein, entgegen aller Vermutungen lebt man ohne Fernseher nicht als würde man hinter dem Mond leben. Man ließt plötzlich die Zeitung einfach viel ausführlicher.

Und das Leben ist entspannt und toll!

28.8.09 19:53


Dumm!?

„Also letztes Mal hatte ich so welche Ohrringe mit Silber und Gold. Die hab ich ja gar nicht vertragen. Aber sagen sie mal, ich versteh das nicht, was ist denn eigentlich der Unterschied zwischen Silber und Gold?“

Da blieb nicht nur der Verkäuferin das Wort im Hals stecken. Sprachlos über die Unwissenheit mancher Leute...

Und es erinnert mich wieder an eine meiner Kommilitonen:

"Also wie oft warst du schon in Frankfurt am Main? Ist es schön da?... Wie jetzt, Frankfurt am Main und Frankfurt an der Oder liegen nicht nebeneinander?... wusst ich noch gar nicht..."
25.7.09 21:42


„It never rains in California...“

...aber Aloha Island ist ja nicht in Kalifornien und eigentlich ist Predboj (nad Praha) auch nicht auf Hawaii aber zumindest für ein Wochenende trafen sich da mal wieder eine Menge Verrückter, die einen Fussballplatz zu ihrem Reich erklärten und ihn mit ihren Zelten einzäunten, die sich trotz Dauerregen nicht vor der Schlammrutschpartie und den Kampf, um die begehrte Scheibe abschrecken ließen und die eine heiße Hawaii-Party mit den schrägsten Outfits (Melonen-BH's in allen Variationen, Papageien auf der Schulter, Baströcke aus Strandmatten...) bei kalten Temperaturen feierten, denn es war wieder an der Zeit für das „Whose Baby 2009“!

Nach etwa drei Monaten Training machte ich mich also mit den Paradiscos auf den Weg zu diesem internationalen Ultimate Turnier. Schon bei der Anfahrt fuhren wir dem blitzenden Himmel entgegen, sodass wir letztendlich unsere Zelte im Gewitter aufbauten. Samstag sah es nicht besser aus, nachdem es anfangs zumindest zeitweilig nicht regnete, allerdings ausgrechnet immer bei unseren Spielen, begann dann doch der Dauerregen. Das Rasenplatz entwickelte sich zu einer riesigen Schlammpfütze, auf der das Gras zu suchen war, sodass gegen Abend die Spiele vorzeitig abgebrochen wurden, um den Rasen und nicht etwa die Knochen und Gelenke der rutschenden Spieler zu schonen. Um uns nicht mit den anderen 11 Teams um die zwei Kaltwasserduschen zu streiten, zogen wir das Säuberungsbad im anliegenden See vor, bevor der Bierathlon auf der Party begann. Denn frisch gezapftes Gambrinos soll ja soooo lecker schmecken und günstiger als Cola ist es sowieso... naja, ich hab mich von diesem überragend guten Geschmack mal nicht überzeugen lassen.

Sonntag fiel dann die Entscheidung zwischen barfuss oder gar nicht spielen. Wir entschieden uns für barfuss, wodurch wir uns am Ende sogar den 6. Platz sichern konnten, im Vergleich zum letzten in den ganzen Jahren zuvor also eine tolle Steigerung. Den Sieg holten sich in einem wirklich spannenden Spiel die Hamburger vor den Esten, die eine dreitägige Anreise mit reichlichen Zwischenstopps zum Trinken hinter sich hatten und wohl noch mit reichlich Alkohol im Blut auf dm Platz standen. Wie sie es trotzdem geschafft haben so gut zu spielen, bleibt ein Geheimnis, aber vielleicht trainieren sie ja auch mit reichlich Bier im Magen.

Ich jedenfalls hatte ein tolles, wenn auch regenreiches Wochenende bei dem ich mal wieder ein ganzes Stück mehr über das Ultimate spielen gelernt und meinen ersten Punkt gemacht habe. Jabbadabbadooo!

20.7.09 19:29


Unaddicted

Nach ziemlich genau 4 Wochen gezwungener Internetabstinenz hat mich das Netz nun wieder zurück und dank meines neuen Mitbewohners konnte ich auch mein 20 m Netzwerkkabel wieder zusammenrollen und kann jetzt in jeder Ecke meines Reiches Wlan nutzen. Doch kaum wieder zurück merke ich, dass mir eigentlich kaum etwas gefehlt hat. Der Verzicht von heute auf morgen mit dem Auslaufen des alten Vertrages war mal abgesehen von den Scripten, die ich fortan das erste Mal im Rechenzentrum ausdruckte (Ja nach gut einem dreiviertel Jahr hier habe ich, was andere schon längst vor Studienbeginn gemacht hatten, das erste Mal Geld auf meine tolle Thoska geladen, natürlich nicht ohne Schwierigkeiten... und die vielseitigen Möglichkeiten des Druckens in der Uni genutzt.) und dem Recherchieren für meine Exkursionsberichte, was mich dann halt zwei halbe Tage in der UniBibo kostete ein Leichtnis für mich.
Auch der anfänglich geglaubte Mangel an Kontakt zur Außenwelt erwies sich
eher als kleineres Übel.

Was ich auf einmal hatte: viel mehr Zeit!

Dieses aufdringliche Gefühl, ich könnte gerade eben eine Nachricht bekommen haben und wichtig sein, obwohl ich doch eben erst vor 5 Minuten nachgeschaut hatte, ganz plötzlich verschwunden und ich werde mir größte Mühe geben, es auch nicht so schnell wieder die Überhand über mich gewinnen zu lassen.

Mehr Zeit und davon ganz viel die werde ich behalten!

Eine bittere Erkenntnis bleibt...

Ein Monat in dem ich erneut realisieren musste, dass manche noch so gut geglaubte Freundschaft einfach nicht für ewig hält, sich wohl leider bald endgültig verlaufen wird, weil ich es Leid bin immer auf Antworten zu warten, immer den Anstoß zu geben...

15.7.09 18:38


Out of work

Für andere ne große Plage, für mich das Beste Training: Der Fahrstuhl ist kaputt und das schon seit drei Tagen...
23.6.09 15:38


"Also ich stelle mir das Leben als Brillenträger echt schwer vor. Das ist doch voll blöd, man kann..

...sich ja gar nicht schminken."

*lol* Das es sowas oberflächliches unter meinen Kommilitonen wirklich gibt! Es gibt doch wirklich tausend wichtigere Dinge, über die man sich Gedanken machen könnte. Und so ganz nebenbei, ich wusste gar nicht, dass das nicht gehen sollte...

Na klar ist das Leben als Brillenträger nicht einfach, aber ohne Brille wäre es für mich auch nicht leichter, dann würde ich nämlich halb blind durch die Welt laufen. 

13.5.09 15:32


Blütenstaubromanze

Meine Brille. Gelb.
Mein Balkon. Gelb.
Meine Schuhe. Gelb.
Mein Rucksack. Gelb.
Mein Fahrradsattel. Gelb.
Mein Fahrradschloss. Gelb.
Meine geputzten Fenster. Gelb.
Meine Hände kleben und sind gelb.
Meine frisch gewaschene Wäsche. Gelb.
Die Heckscheiben der fahrenden Autos. Gelb.
Die Frontscheiben der parkenden Autos. Gelb.
Die Saale mit einem Film auf der Wasserschicht. Gelb.

Die Stadt mit einem Schleier aus Blütenstaub bedeckt.

Komplett gelb.

29.4.09 20:48


"...sie werben mit der Fernsehallzweckwaffe Günther Jauch." *lol*

(Fritz-Moderator anlässlich des Volksentscheids "Ethik oder/und Religion" in Berlin)

24.4.09 17:14


Aus der Reihe: Sprecht doch mal ordentlich Deutsch ihr Sachsen! Dann versteh ich euch auch...

"Erst einmal musste ich die Schüssel aufwaschen und dann konnte ich den Salat anmachen."
22.4.09 20:21


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